Anfängertipps zum Kochen
Ich bekomme so viele Anfragen. “jaaa, ich koche nicht so gerne, aber das auch nur, weil ich das überhaupt nicht kann – bitte zeig mir was!”,”wow, das sieht gut aus! könntest du mir zeigen, wie du das gemacht hast?” oder “O! Ich würde das auch gerne machen, weiß aber nie, wie ich anfangen soll…” und so weiter!
Hier mal ein paar Anfängertipps für die Leute, die sich ernsthaft mit dem Kochen beschäftigen wollen und auch gewollt sind, ein bisschen Mühe, Zeit und Motivation reinzustecken. Also, los gehts:
Das aller-aller-aller-ALLER-wichtigste ist… vergesst NIEMALS, dass ihr gerade am Kochen seid! O Mensch, das ist manchmal echt einfach nur schade oder kann sogar noch schlimmer enden. Deswegen, Leute, ganz ehrlich – das ist die wichtigste Regel! Stellt euch vor, ihr wärt gerade am Kochen. Mmmh, wie toll die Hühnchenschenkelsuppe nach Omas Geheimrezept duftet! Plötzlich klingelt das Telefon. Klar, man geht dran. Es ist der Onkel, der gerne von seiner Reise nach Südostastien erzählen möchte. Interessiert hört ihr zu, hört zu… setzt euch kurz auf den Balkon, hört zu… Es war schön, mal wieder mit dem Onkel zu reden, doch langsam neigt sich das Gespräch dem Ende zu. Ihr legt auf, geht rein, o Schreck! Was riecht hier so? Ihr schaut in den Kochtopf und seht es – leider.
Ebenfalls wichtig – das Proportionieren! Nehmen wir mal Spaghetti Bolegnese als Beispiel. Es ist immer schön, wenn auf dem Teller zum Schluss 70% Nudeln und 30% Bolognese sind. Es wäre nicht sonderlich schön, wenn der Teller voll Hackfleisch wäre, und man darin die Pasta wie im Heuhaufen suchen müsste. Andersrum gilt das Gleiche.
Ich hoffe, das erleichtert euch den Einstieg ein bisschen!